Liebe Freund_innen des Life-Runs, 

wir freuen uns sehr, den 17. Life-Run für den 06. September 2026 anzukündigen. 

 

Macht mit! Meldet euch an, um 5 km oder 10 km zu laufen.

Falls Laufen nichts für euch ist, ihr aber dennoch dabei sein wollt, könnt ihr auch die 5 km oder 10 km mit dem Fahrrad zurücklegen. Auch fürs Radfahren gibt es eine Zeitmessung, jedoch sind wir technisch nur auf Freizeiträder, nicht auf Rennräder eingestellt.

 

Start und Ziel: -Neu!- am Eingang Tempelhof/SBhf, 12101 Berlin

 

In jedem Fall bekommt ihr eine Urkunde und die beliebte Life-Run Medaille für Eure Teilnahme. Außerdem verlosen wir tolle Gewinne in unserer Tombola!

 

Teilnahmebeitrag/Startgeld:

                                 bis 30.6.26       bis 30.8.26    am 6.9.26

Erwachsene            :  20,- EUR           22,- EUR        27,- EUR (inkl. Nachmeldegebühr)*

Kinder bis 14 Jahre:   15,- EUR           17,- EUR        22,- EUR (inkl. Nachmeldegebühr)*

 

*Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag am Start auf dem THF in begrenzter Anzahl möglich. Wir bitten um Verständnis, dass Nachmeldende nicht an der Tombola teilnehmen können. 

 

Was passiert mit den Startgeldern?

 

Alle Startgelder fließen in die Arbeit und die Projekte der Berliner Aids-Hilfe e.V.

 

Also seid dabei, streicht den Termin schon rot im Kalender an und meldet euch unter folgendem Link an:

 

 

 

Ankommen: Ab 10:30 Uhr ist die Startnummernausgabe eröffnet 

Ort             : Haupteingang Tempelhofer Damm, Nahe Sbhf Tempelhof*

Startschuss : ab 12 Uhr in Startblöcken für Radfahrer- und Läufer_Innen

Zeitlimit      : 1:30 Std., bis ca. 13.30 Uhr sollten alle Teilnehmenden im Ziel sein

Tombola     : Start nach Ankunft aller Teilnehmenden im Ziel

Ende           : ca. 14 Uhr. Abbau bis ca. 14.30 Uhr

 

Ablauf: Die Startnummern könnt ihr ab ca. 10:30 Uhr abholen. Bei Gruppenanmeldung werden alle Start-Nrn einer Gruppe zusammen ausgegeben. Bitte verteilt sie in eurer Gruppe dann. Nachmeldungen sind in begrenzter Anzahl vorhanden (+5€ Nachmeldegebühr). Wir bitten um Euer Verständnis, dass Nachmelder nicht an der Tombola teilnehmen.

 

Umziehen, Duschen, Toiletten und Gepäckaufbewahrung: Rücksäcke und Taschen können abgegeben werden (ohne Haftung unsererseits) . Ein Gepäckband ist mit deiner Startnummer beschriftet, dieses findest Du im Umschlag deiner Startunterlagen. Bitte bis 14:00 Uhr dein Gepäck abholen! Toilettenhäuschen sind direkt an unserem Veranstaltungsort. Umziehmöglichkeit und Duschen gibt es nicht. 

 

Anfahrt

  1. mit der S-Bahn (Ringbahn) oder U6 bis Station Tempelhof - dann den Haupteingang zum ehemaligen Flughafen am Tempelhofer Damm benutzen
  2. 1-Bus 104 bis Station Columbiadamm/Friedhöfe-  hier muss dann noch das gesamte Feld überquert werden (ca. 2,5 Kilometer Fußweg)
  3. U8 U-Bhf. Boddinstraße 10 Minuten bis. zum Haupteingang Oderstraße (ca. 3 km Fußweg)

 

*Ort: aufgrund von Bauarbeiten an unserem bisherigen Start/Ziel müssen wir in diesem Jahr unser Start/Ziel und die Laufstrecke verlegen.

weitere Bilder: siehe im Menü "Bilder vom Life-Run"

Interview mit der Life-Run Moderatorin Sigrid Grajek

 

Was dürfen wir bei deiner Moderation des Life-Runs erleben?

Die Figur "Coco Lorès", mit der ich den Life-Run moderieren darf, ist ja eine ziemliche Quasselstrippe. Sie wird immer alles kommentieren, was sie sieht und aussprechen, was ihr gerade in den Kopf kommt. Sie wird natürlich alle anfeuern und motivieren mit Freude in den Lauf zu gehen.

 

Was gefällt Dir am Life-Run?

Alles. Ich finde es einfach toll, dass sich so viele so unterschiedliche Menschen treffen und für die gute Sache laufen.

Was würde Coco Lores zum Life-Run sagen?

 "Der Life-Run ist der beste Beweis dafür, dass die Menschheit besser ist als ihr Ruf."


Wie erhältst Du Dir Deine körperliche und geistige Kondition für die Bühne?

Mit Fahrradfahren, Gartenarbeit und sehr gezieltem Alleinsein.

 

Was hat dich dazu bewogen den Life-Run als Teil der BAH zu unterstützen?

Natürlich kannte ich den Life-Run und fand das Projekt immer schon großartig. Als ich dann angesprochen wurde, ob ich mir vorstellen könnte, ihn zu moderieren, war ich überglücklich, dass ich Teil davon sein kann.

 

Was möchtest du Läufer*innen mit auf den Weg geben, die sich bisher nicht getraut haben, sich anzumelden?

Kommt einfach vorbei und schaut es Euch an. Lasst Euch von der Stimmung verzaubern, besorgt Euch Laufschuhe (falls Ihr nicht sowieso schon welche habt), trainiert die nächsten 12 Monate ganz gemütlich und meldet Euch für den folgenden Lauf an.

 

Magst du uns verraten, wie viel deiner Rollen auch Teil deiner Persönlichkeit sind?

Das ist ganz unterschiedlich. Bei Claire Waldoff habe ich ganz aktiv versucht, die unbändige Energie in mir zu finden, die sie - nach Aussagen der Zeitzeug*innen - ausgestrahlt haben muss. Damit habe ich in mir einen Raum entdeckt und eröffnet, den ich bei den Aufführungen zur Verfügung stellen kann, um die historische Figur und die Begeisterung, die sie ausgelöst hat, nachvollziehbar zu machen. Bei Figuren, die ich in meinen Mix-Programmen ja meistens nur für ein Lied lebendig werden lasse, arbeite ich mit der Musik und dem Text so lange, bis sich spezifische Haltungen, Bewegungen, Mimik, sprachliche Besonderheiten etc. herauskristallisieren. Das ist dann oft sehr spannend für mich, z.B. wenn plötzlich aus meinem doch eher rustikal-lesbischen Butch-Körper ein 8-jähriges Mädchen mit Hang zum Ballett heraus tänzelt oder eine heterosexuelle Dame der höheren Gesellschaft. Bei Coco Lorès ist es so, dass sie einfach zu mir kam. Und zwar in Form der Perücke. Sobald ich die aufsetze, übernimmt Coco das Zepter und Sigrid hat gar nichts mehr zu melden. Es läuft wie beim Autopiloten und bleibt mir selbst ein Rätsel. Wenn ich die Perücke absetze, weiß ich manchmal nicht mehr, was sich Coco wieder alles hat einfallen lassen.

 

Foto Credits: Dorothea Tuch

Liebes Life-Run Team,
was mir an Eurem Life-Run so gut gefällt: Dieser kleine, sympathische Wettbewerb bringt das Laufen dorthin, wo es hingehört - ins Leben. Kein manisches Stoppuhr-Gegeiere, viel Lachen und den schmackigsten Applaus für die Allerletzten. Weg mit dem Tunnelblick. So muss das sein. Laufen ist eben nicht nur Sekundenjagd, sondern Rundum-Therapeutikum, soziales Ereignis, Ego-Streicheln und, ja, manchmal auch gute Laune. Wer läuft, der hat eben noch was vor, der will leben.
In diesem Sinne: Weiterlaufen.
Viel Spaß, Euer Achim Achilles
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